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Vergewisserung

Das zweite Pandemiejahr erhielt an seinem Beginn die Überschrift „Vergewisserung“ - ein Jahr der Erzählkunst, deren Vergewisserung immer die Erinnerung ist, aus der Neues entspringt.

Jetzt sind wir im vierten Quartal. Es gehört der Linie, ob als Kontur, als Buchstabe, ob in Zeichnung, Holzschnitt oder Tattoo. Es ist zunächst ein formaler Bogen, der abgesteckt wird, inhaltlich wird es spezifischer und überraschend.

Die Reihe SCHNITT STRICH STICH im Projektraum K2 erstreckt sich pandemiebedingt über einen längeren Zeitraum: Fabien Diffè zeichnete im März an seiner kritischen Bildergeschichte – trotz Lockdown sichtbar für Alle in unserer „Leerstand-Spielstätte“ am Waisenhausdamm. Auch Yingmei Duan konnte dort ihre lange vorbereitete Arbeit zu chineschen Hieroglyphen präsentieren.
Franziska Nast und Lexi Schnäbele werden im Projektraum K2 folgen.
Diese Reihe umrahmt die Gruppenausstellung PEN SANDWICH zu einer größeren Gesamtheit.

Gegen Ende des Jahres haben wir Thomas Günther aus München zu Gast. Dieser Zeichner bringt zwischen Hochschullehre und Büchermachen die zartesten Zeichnungen aufs Papier und krudeste „Gekritzel“ an die Wand.
Noch einmal, auf ganz andere Weise wird sich die Kunst ihrer selbst zu vergewissern suchen.

Weiterhin dürfen wir am Waisenhausdamm 8–11 Präsenz zeigen. Mehr zum Projekt „Kunst lässt Leerstand leuchten“ finden Sie hier.